Angebote der Yogaschule Sri Aurobindo


Hatha Yoga
Seit 1970 bietet Padmakar Mirajkar Hatha Yoga Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Beim Hatha Yoga kommt es darauf an, den Körper elastisch und biegsam zu trainieren, um die Gesundheit des Körpers zu fördern und zu erhalten und die Vitalität im Allgemeinen zu aktivieren und zu stärken. Während der Übungen wird die Konzentrationsfähigkeit geschult und die mentalen Aktivitäten langsam, aber stetig zur Ruhe gebracht. Alles das sind wichtige Voraussetzungen für die Arbeit an sich selbst auf dem geistigen Yogaweg. Die Übungszyklen sind bewußt einfach gestaltet. Die Yoga-Positionen sind auch für Ungeübte leicht nachzuvollziehen. Nach ca. einer Stunde konzentrierter körperlicher Übung, wird ein Text aus den Büchern von Sri Aurobindo oder Der Mutter als Vorbereitung für eine kurze Meditation vorgelesen.
Hatha-Yoga-Fortgeschrittenen-Kurse:
Dienstags und Freitags, 18:00 bis 19:30 Uhr
(Bei genügend Teilnehmern wird zusätzlich ein Anfänger-Kurs angeboten.)


Meditation
Donnerstags, 18:30 Uhr:
Hören von Musik (Sunils Vertonung von Savitri) mit anschließender Meditation
Samstags, 18:00 Uhr:
Es wird ein Text aus den Werken Sri Aurobindos vorgelesen, anschließend Meditation
Sonntags, 18:00 Uhr:
Es wird ein Text aus den Werken Sri Aurobindos vorgelesen, anschließend Meditation und Indischer Gesang (Beginn ca. 18:45 Uhr)


Indischer Gesang
Die Bhakti-Gesangsgruppe existiert seit 1992. Sie trifft sich einmal wöchentlich Sonntags. Wir üben und singen einfache Bhajans und Kirtans, die sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Gott befassen. Das Hauptaugenmerk liegt nicht so sehr auf gesanglichem Können, sondern auf Freude und Hingabe beim Singen und Musizieren. Die Stücke werden zumeist in Hindi gesungen und enstammen hauptsächlich der nordindischen Musik. Die Sänger werden von einigen indischen Instrumenten wie Harmonium, Tabla und Cymbal begleitet. Die Liedform der Bhajans und Kirtans ist in Indien sehr verbreitet und existiert bereits seit dem frühen Mittelalter. Ziel des Singens ist es, dem zweifelnden Verstand in seiner materiellen Orientierung mit ruhigem Herzen und ausgeglichenem Gemüt zu begegnen und sich Gott zuzuwenden und zu öffnen. Bhakti bedeutet hingebungsvolle Liebe zu Gott. Diese Liebe kann z. B. durch Gebet, Gesang, Dienst oder Rituale, usw. ausgedrückt werden.
Sonntags nach der Meditation, ca. 18:45 Uhr



„Our mind must be
silent and quiet
but our heart must be
full of an ardent inspiration.“

Die Mutter


Mantren-Rezitation
In unregelmäßigen Abständen werden Sonntags während der Bhakti-Gesangs- stunde Mantren rezitiert. Es handelt sich dabei um verschiedene Sanskrit-Mantren aus der Bhagavad Gita, der Isha Upanishad oder anderen altindischen Texten. Die einzelnen Mantren werden langsam und stückweise von Padmakar Mirajkar vorgeprochen und von den Zuhörern nachgesprochen. Um die Bedeutung der Mantren verstehen und auch zu Hause nachlesen zu können, gibt es sie auch in schriftlicher Form. Mantren haben eine tiefe spirituelle Bedeutung und besitzen die Kraft, unseren Geist zu reinigen. Die Gedanken werden auf eine höhere Wahrheit ausgerichtet – Gedanken der Angst und Sorgen verschwinden. Das Rezitieren von Mantren mit Glauben, Liebe und Ausdauer hat eine positive Wirkung auf unser ganzes Wesen.


Gespräch über Yoga
Es begann an einem Mittwoch vor über 20 Jahren. Während der vorausgegangenen Übungsabende hatten sich bei den Kursteilnehmern viele Fragen ergeben. Es entstand der Wunsch, anstelle der körperlichen Übungen, einmal eine Fragestunde einzurichten. Yoga im täglichen Leben: „Was bedeutet das?“ Die Fragen werden noch immer gestellt. Deshalb gibt es bis heute einen wöchentlichen Gesprächskreis am Mittwoch. Es werden Texte aus den Werken Sri Aurobindos oder Der Mutter gelesen, über die anschließend gesprochen wird.
Mittwochs, 17:00 Uhr



„Karmanyevaadhikaaraste
Maa Phaleshu Kadaachana
Maa Karmaphalaheturbhooh
Maa te Sangostvakarmani

Du hast zwar das Recht,
eine Handlung auszuführen;
du hast jedoch kein Recht auf
die Resultate des Handelns.
Mögest du nicht den
Lohn deines Handelns suchen und
mögest du dich niemals
in falsche Handlungen verstricken.“

Bhagavad Gita, Kapitel II, Vers 47